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In den Adventszeit liebgewonnene Lese-Rituale gepflegt

15.12.2021 07:06:07 | Nicole Jansen
Greta Holtmann liest am besten beim Vorlesewettebwerb an St. Ursula.

KONZEN/MONSCHAU Auch im Zeitalter von Tablets, elektronischen Readern und Smartphone-Lese-Apps bleibt das gute alte Buch ganz oben in der Bedeutung der Leseförderung an den Schulen.

So beteiligten sich auch in diesem Jahr viele Grundschulen in der Nordeifel am bundesweiten Vorlesetag im November. Seit jeher nutzt die Grundschule Konzen den 6. Dezember als Vorlesetag und nennt das Ganze Nikolauslesen. Dabei konnten zwar diesmal pandemiebedingt nicht alle acht Klassen alle Vorleseangebote nutzen, doch tauchten die rund 200 Kinder des 1. bis 4. Schuljahrs auch diesmal wieder tief in die Welt der Bücher und Geschichten ein.

An der Bischöflichen Mädchenrealschule St.-Ursula in Monschau ging am Tag nach Nikolaus der Vorlesewettbewerb für die 6er-Klassen über die Bühne, und hier zeigte sich, dass viele Schülerinnen offenbar gerne und viel lesen. Auch am Vorlesetag hatte sich die Mädchenrealschule wieder beteiligt. Die Beste beim Vorlesen, so entschied die sechsköpfige Jury (drei Lehrerinnen, Gastjuroren und Vorjahressiegerin Ranya Loukrati) nach dem Lesen der Pflichtlektüre und der Kür mit dem eigenen Lieblingsbuch der sechs Finalistinnen, war an diesem Morgen Greta Holtmann aus Kornelimünster, gefolgt von Sofia Löhrer (Dedenborn) und Marie Tag aus Roetgen. Für die Finalistinnen gab’s Schokonikoläuse, für die Besten – na klar – Buchgutscheine. (hes)