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Umweltschutz im Unterricht der Klasse 5a

10.04.2019 08:05:56 | Nicole Jansen
Intensiv haben sich die Schülerinnen der 5a mit dem Umweltschutz auseinandergesetzt. Clara und Finja berichteten von ihren Aktivitäten am FFF Fridays for Future an zwei Aktionstagen in Aachen, einmal sogar an einem schulfreien Freitag. Gemeinsam haben die Mädchen beraten was wir ganz einfach und sofort anfangen könnten, um unseren Beitrag zu leisten. Es ging über Konsumverzicht, vor allen Dingen Verzicht auf „schrecklich“ umweltschädlich verpackte Produkte. Die Empfehlungen der Schülerinnen: kleine Portionen, die alle einzeln verpackt sind und damit ungleich mehr Plastikmüll verursachen als andere Produkte sollte man vermeiden. Im Politikunterricht wurde viel diskutiert über die Aktionen, die die Umweltschutzorganisationen machen, die oft eine lange Vorbereitung brauchen. Aber eine Müllsammelaktion rund um die Schule, dazu brauchten wir gerade mal eine Woche Vorbereitung. Und so kamen heute Morgen alle Mädchen mit Handschuhen, Greifzangen, Papierpickern und Eimern ausgerüstet zum Politikunterricht und in der ersten Stunde schwärmten sie ab ins Gelände. Innerhalb von nur einer Schulstunde sammelten Sie sieben Eimer Müll von Gehwegen, Wanderweg, Parkdeck, aus den Hängen und Böschungen. Von Hundekotbeutel, super vielen Zigarettenkippen, Kaugummis und diversen Bonbonverpackungen über Getränkedosen, Papiertaschentüchern bis hin zu einer fast vollen Dose Lutschpastillen und drei Bällen reichte die Ausbeute. Am liebsten wären die Schülerinnen ins Flussbett der Rur gestiegen, dort wären Sie besonders fündig geworden – aber Witterung und nachfolgender Unterricht waren schlagkräftige Gegenargumente, die akzeptiert wurden, es nicht zu tun. Neben der Empörung über die Umweltverschmutzer hat diese außergewöhnliche Politik-Stunde allen auch Spaß gemacht.

Klasse 5a der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula Monschau

gez. D. Spinrath