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Ein Schulfest für alle Sinne und mit „Feeling“

05.07.2018 17:10:12 | Nicole Jansen
Die St.-Ursula-Realschule Monschau feierte farbenprächtig auf dem „Nonnenhügel“. Ergebnisse von zwei Projekttagen vorgestellt.

Monschau Schon drei Tage nach der festlichen Verabschiedung der diesjährigen Abschlussklassen in der Monschauer Aukirche gab es auf dem „Nonnenhügel“ am Rande der Altstadt am Samstag gleich wieder einen Grund zu feiern: Zu einem farbenprächtigen Schulfest hatte die St.-Ursula-Realschule geladen, und zahlreiche Eltern und andere Gäste waren der Einladung gerne gefolgt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das herausgeputzte Gelände rund um die Schule schon vor dem offiziellen Beginn von zahlreichen, bestens aufgelegten Feierwilligen bevölkert. Nach einer Stärkung in der von den Schülerinnen selbst organisierten Cafeteria nutzten viele die Gelegenheit, sich die Ergebnisse der vorangegangenen zwei Projekttage anzuschauen.

Das Angebot war so reichhaltig und vielfältig, dass man schon eine Entscheidung treffen musste, wofür das Herz denn nun am deutlichsten schlug: Anhänger einer eher handwerklich orientierten Richtung zog es sicherlich zuerst zu Projekten wie „Gestaltung eigener Kerzen“, „Filzen“, „Wir bauen ein Insekten-Hotel“, „Kreative Postkartengestaltung“ oder „Aus Alt mach Neu – wir ‚upgraden‘ getragene Kleidungsstücke“.

Für jeden ein Thema dabei

Naturfreunde wurden eher bei Themen wie „Rund um den Hund“ (mit anwesendem Vierbeiner) oder „Neugestaltung der Grünbereiche“, gesponsert durch ein Landschafts- und Gartenbau-Unternehmen aus Konzen, fündig, während es die Kreativ-Fraktion zielstrebig zu den Projekten „Poetry-Slam“, zum Theater-Stück „Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere“ oder zu einem Gesangsprojekt zog, wo zahlreiche Besucher der Aufforderung zum Mitsingen gerne folgten.

Sport-Freunde, denen nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der WM eher der Sinn nach alternativen Sportarten stand, lockten Aufführungen der „Kür-Turnen“- und „Tanz“-Projekte, deren Qualität von vielen Zuschauern hervorgehoben wurde.

Wem nach einem solch reichhaltigen Angebot der Sinn eher nach Entspannung stand, dem konnte geholfen werden, nämlich durch das Projekt „Chillen“, für das eigens ein Raum vorbereitet worden war, der auch rege genutzt wurde. Selbst Besucher, die einfach nur die schöne Atmosphäre dieses Tages genießen wollten und an den ausgestellten Exponaten der regulären Kunst- und Textil-Kurse entlangschlenderten, kamen auf ihre Kosten.

Sichtlich erfreut zeigte sich denn auch ein Klassenlehrer, der anlässlich dieses Schulfestes von mehreren Schülerinnen seiner Abschlussklasse von 1996 besucht wurde, die ihm versicherten, mit dem Betreten des Schulgebäudes gleich wieder das ihnen so vertraute „St.-Ursula-Feeling“ wahrgenommen zu haben. Aber was sind schon 22 Jahre für eine Mädchen-Schule, die auf eine über 300-jährige Tradition zurückblicken kann ...