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Eine Tüte Freude schenken

22.12.2017 07:38:09 | Nicole Jansen

„Eine Tüte Freude schenken“: Mehr als 40 Schülerinnen und Schüler pflegen Patenschaften mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind



Das Projekt „Patenschaften Jung und Alt“, aus der Taufe gehoben und begleitet von Petra Schiller (Simmerath) mit der Zielsetzung „Bereits heute besser verstehen lernen, damit ich morgen verstanden werde“, entwickelt sich überaus erfolgreich. Mehr als 40 Mädchen und jetzt auch Jungen der Schulen St. Ursula und der Sekundarschule Nordeifel beteiligen sich mittlerweile daran. Für eine gewisse Zeit übernehmen die jungen Leute eigenverantwortlich eine Patenschaft in einem kooperierenden Seniorenheim, die darin besteht, sich ein- bis zweimal monatlich um an Demenz erkrankte Menschen zu kümmern. Dies kann in Spiel-, Vorlese-, Bastel- oder Aktivitäts-Patenschaften geschehen. So lernen die jungen Menschen den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen, lernen zu verstehen, was diese Krankheit bedeutet. Sie erlernen soziale Kompetenz, Eigenverantwortung und Hilfsbereitschaft. Alte wie junge Menschen profitieren davon. Während der gesamten Zeit werden sie von Petra Schiller betreut, sie ist die Ansprechpartnerin für alle aufkommenden Probleme. Zum Jahresende hat sie die jungen Leute mit einer hübschen Idee überrascht und allen eine liebevoll gefertigte Tüte mit einem kleinen weihnachtlichen Inhalt und der Aufschrift „Eine Tüte Freude schenke ich Dir“ überreicht, die die jungen Leute ihren anvertrauten alten Menschen schenken sollen. Die Bilder zeigen die jugendlichen Paten von St. Ursula (links) und der Sekundarschule (rechts). (ua)/Foto: Dr. Ulrich Albert